Blutplasma gegen das Vergessen?

20.09.2018

Wissenschaftler suchen seit langem nach der Hauptursache der nicht-heilbaren Alzheimer-Krankheit, doch ohne Ursache auch kein Arzneistoff. Erkenntnisse aus einer älteren Alzheimerstudie der Stanford School of Medicine ergaben, dass Patienten mit der Alzheimer Erkrankung durch eine Transfusion von Blutplasma von gesunden jungen Spendern zu einer Symptom-Verbesserung kamen.

An der Studie nahmen 18 Patienten Teil.

Die Studie wurde in zwei Phasen durchgeführt und die Teilnehmer (mit unterschiedlichem Schweregrad der Alzheimer-Krankheit) jeweils in zwei Gruppen unterteilt. In der ersten Phase bekam ein Teil der Studienteilnehmer vier wöchentliche Infusionen mit Blutplasma von 18-30 Jahre alten Spendern, der andere Teil der Teilnehmer eine einfache Kochsalzlösung.

In der zweiten Phase wurden nach einer sechswöchigen Auswaschperiode die Gruppen getauscht. Die Studienteilnehmer, die anfänglich Plasma erhielten bekamen vier wöchentliche Placebo Infusionen.

Während der zwei Phasen erhielten die Studienteilnehmer sowie deren Betreuer Fragebögen und Tests zu ihrer Stimmung, Funktionsfähigkeit und kognitiven Fähigkeit.

Die Plasma Empfänger zeigten bessere Fähigkeiten sich zu erinnern Bsp. Medikamente einzunehmen, Rechnungen zu bezahlen oder eigene Mahlzeiten zuzubereiten.

Quelle: https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/pharmazie/bluttransfusion-gegen-das-vergessen-alzheimer/

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