Plasma spenden nach einer Schwangerschaft – geht das überhaupt noch?

07.06.2019

Plasma spenden nach einer Schwangerschaft – geht das überhaupt noch?

Ja, auch nach einer Schwangerschaft kann Plasma gespendet werden. Allerdings kann die Plasmaspende dann ausschließlich zur Herstellung lebensrettender  Medikamente verwendet werden. Warum ist das so? Das Plasma einer Frau, die schwanger gewesen ist, enthält oftmals Antikörper. Diese Antikörper sind für die Frau ungefährlich, können aber beim Transfusionsempfänger zu Komplikationen führen. Die Herstellung von Medikamenten aus den Spenden ist hingegen absolut unbedenklich.

Während und 6 Monate nach einer Schwangerschaft sowie während der Stillzeit darf eine Frau, sowohl zu ihrem eigenen- als auch zum Schutz ihres Kindes, kein Plasma spenden. Der Körper braucht während der Schwangerschaft mehr Blut, um die Plazenta und das Kind versorgen zu können. Zudem stellt die Plasmaspende eine generelle Belastung für den Körper dar.

Aus dem Plasma werden lebenswichtige Arzneimittel für chronisch kranke Menschen mit einer Störung der Blutgerinnung, Wundheilung und des Immunsystems hergestellt. Plasmaprodukte kommen darüber hinaus auch bei schweren Verbrennungen und hohen Blutverlusten zum Einsatz.

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